Servus miteinand!
Verabschiede mich aus der Freenet-Bloggerwelt. Auch geistiges Eigentum ist Eigentum über das ich selbst verfügen will. Danke an die Dauerleser, ich wünsch Euch alles Gute! Aber ich bin nicht von der Welt, es folgt ein Buch. Kontakt:
mags-new@gmx.de
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Verfasst am 09.03.2010 07:59:41 Uhr Tschüss Freenet war schön mit dir! Nachdem ich mich darüber ärgern mußte, dass freenet mir den üblichen Zugang verwehrte, möchte ich mich hier verabschieden. Ich stand also vor dem üblichen Zugang meines geistigen Eigentums, wollte es erweitern und freenet sagt: du kommst hier nicht rein. Erst wenn du bezahlst, dann darfst du wieder. Aber du hast noch 4 Wochen Zeit, dass du dir ein besonderes Programm runterlädst, dann kannst du dir dein Weblog speichern. Hallo, von heut auf morgen wirst du deines Eigentums entmachtet! Bei aller Liebe. Hätte man mich sanft darauf hingestoßen, mir meinen Zugang noch 4 Wochen bearbeiten lassen, dann hätte ich dafür bezahlt, meine mittlerweile 546 Einträge zu erweitern. Kundenbindung geht anders! Es ist besser Bücher zu schreiben. Weitere Infos unter mags-new@gmx.de
Pfirt Eich!
Verfasst am 10.09.2009 22:13:46 Uhr Werbung der Rechtspartei War heute ziemlich überrascht eine Werbung der rechten Partei in meinem Briefkasten vorzufinden. Nicht weil ich nicht dachte, dass die einen Satz schreiben können, geschweige denn vier Seiten füllen können, sondern weil ich im nicht-deutschesten Viertel dieser Stadt wohne. Hat wohl jeder bekommen, der einen einigermaßen deutschen Namen trägt?! Leben und leben lassen!
Lies es mir allerdings auch nicht nehmen die Zeitung in der U7 zu lesen.
Da ich meine Stimme bereits abgegeben habe, um mich nicht einer Verpflichtung auszusetzen, nur dieser: eine 55 Cent Briefmarke zu opfern. Und da bin ich sogar der Meinung, dass Leute die Briefwahl beantragen, sollten auch kein Geld dafür bezahlen müssen.
Schule läuft wunderbar, bin ja sowas von tolerant eingestellt. Seit dem Praktikum erschüttert mich nicht mal die Klassenschwulette. Kann nix mehr erschüttern.
Die S-Bahnen in Berlin fahren auch nicht mehr. Nur ein viertel der geplanten Zuschüsse erhalten, schon werden die Bahnen abgezogen-Sparmaßnahme und uns erzählen sie, das Reparaturen anstehen. Nenn es stillgelegte Streikmaßnahmen.
Da ich mit der S-Bahn kaum zu tun hab, stört es mich nicht weiter, ausser dass mir jetzt die üblichen S-Bahnfahrer die Luft wegatmen und in meinen Dunstkreis eindringen.
Seit die Schweinegrippe etwas abgeschwächt ist, kann ich den Trick des rumhustens auch nicht mehr anwenden, um mehr Platz für meine persönliche Entfaltung zu bekommen. Muss mir demnächst ein Schild umhängen: Vorsicht ansteckend! Vielleicht hilfts ja.
Verfasst am 30.06.2009 23:49:44 Uhr Noch 38 Tage Lieber Til_o, den Counter hab ich mal aus Jux und Dollerei kurz vorm 10.000 Zugriff auf Start zurück gesetzt. Aber ich bin ja auch nicht wirklich darauf erpicht, dass möglichst viele Menschlein meinen geistigen Müll lesen. Konnte leider nicht rausfinden, warum die Weiterleitung nicht funzt. Eher hoffe ich noch, dass mir jemand Geheimnisse verrät, wo man Bücher drucken lassen kann und ob sowas auch von der Menschheit gelesen werden wollen würde.
Hab zwar mittlerweile schon mit mindestens 3 Büchern begonnen, aber irgendwie will die Phantasie nicht so springen.
Heute war BVG Raderneuerungstag. S-Bahnen fielen aus und die schlauen Mitmenschlein zwängten sich in die U-Bahnen, welche natürlich auch nicht öfter fuhren. Die U6 war dann gegen 18 Uhr so schön gefüllt, dass sich mein juckender Rücken sauwohl fühlte. Irgendwer kam immer gegen die juckende Stelle.
Wie man sieht, Frau übt sich in Optimismus.
Ein herrlicher Praktikumstag. Adressen auf Richtigkeit prüfen, Postsklave spielen und sich möglichst unauffällig verhalten. So kommt man auch durch die Zeit.
Haus ist schon eine schöne Sache. Für das Geld was sonst in Miete angelegt wird, bleibt später einfach was übrig. Meine bessere Hälfte ist wie verrückt am Suchen und organisieren. Und ich übe mich in Bürotätigkeit. Fotos gucken, Einrichtungen vergleichen, Lage checken, Vor- und Nachteile abwiegen, Besichtigungstermine koordinieren. Das ist wie bei der Suche nach dem richtigen Partner, die Suche kann ein Leben lang dauern, wenn du dir nicht ein paar wichtige Dinge rauspickst.
Der Tag neigt sich dem Ende zu und die Augen sagen "Guads Nächtle"
Verfasst am 24.06.2009 23:24:55 Uhr Noch 42 Tage voller Theaterspielchen. Mitlerweile finde ich meinen Praktikumsplatz lustig. Meine "Chefin" wird nach "Umsatz" bezahlt und dementsprechend dreht sich auch ihr Stimmungsbarometer. Kann eigentlich nur lachen, weil es mich nicht berührt. Okay für das Seelenheil tu ich dann mal eine Runde auf erschüttert. Fehlt eigentlich immer nur noch dieser Diven-Satz: "Ich kann so nicht arbeiten!"
Und Til_o, nun glücklich? Bist mir jetzt was schuldig!
Haussuche wird richtig zum Psychospielchen. Es gibt einen weiteren Interessenten der das Objekt bar bezahlen kann. Und warum tut er es dann nicht? Wir schwimmen dann noch eine weitere Runde in der Brennsuppe!
Eine Haubesichtigung schließt sich an die andere an. Man lernt und erkennt, dass Reihenhäuser den gleichen Aufbau als Doppelhaushälften haben.
WE ist Besuch angesagt.
Geh jetzt an der Matratze horchen.
Verfasst am 16.06.2009 22:57:20 Uhr Landsehnsucht Sind fast jedes Wochenende auf Haubesichtigung. Was wir schon alles gesehen haben. Vergangenen Sonntag war es wieder soweit. Angemeldete 11 Uhr Besichtigung. Wir wurden in einen Caotenhaushalt empfangen, die Liebschaft lag noch im Bett. Nachdem wir erfahren hatten, dass für schalldichte Fenster gesorgt wird, wenn der BBI ausgebaut wird, sparten wir uns das weitere Gespräch.
Ganz in der Nähe lag dann noch ein Objekt mit Pool und scharfzüngiger Nachbarin, welche sofort neugierig wissen wollte, wohin wir des Weges wollten. Meine bessere Hälfte hatte Wandertag und tat schuldlos-"dumme Einbahnstraßen, nein da kommen wir nicht weiter."
Das nächste Objekt lag dann in Großziethen, ein Reihenendhaus mit Wasserschaden im Keller und solch unvorteilhaften Wänden, dass der Sau graust. Manch Architekten spinnen sich derart aus, überlegen aber nicht, dass in Wohnungen noch Möbel passen sollten. Nein wozu auch!?
In KW steht so ein wunderschönes Landhaus in guter Umgebung, nah an den Öffentlichen Verkehrsmitteln, groß gebaut und sieht richtig bayerisch aus. Genau meine Vorstellung von Zuhause, nur leider sehr kostenintensiv. Hoffe und bete, dass der Bankmensch es gut mit uns meint und uns die nächsten 20 Jahre Geld abknöpfen will. Ein Traum, schmacht, hoff....
Und dann hätten wir noch das schön gelegene Reihenendhaus in KW, was der Verkäufer nun scheints doch nicht mehr los werden will. Es ist nicht einfach.
Praktikumsmäßig macht es mir langsam Spaß. Mittlerweile kann ich einiges, dementsprechend wird auch Arbeit abgeladen. Und auf die
schnippischen Kommentare gibts nur noch eine Standardantwort: Gewöhn dich dran! Mit dem Satz kommt man leichter durchs Leben. Solln sich die andren doch verbiegen.
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